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Mehrstufiges Bestandsmanagement als Profittreiber – Focus Topic Paper von Camelot Management Consultants über Multi-Stage Inventory Optimization in der Prozessindustrie

Mehrstufiges Bestandsmanagement als Profittreiber – Focus Topic Paper von Camelot Management Consultants über Multi-Stage Inventory Optimization in der Prozessindustrie
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Herausgebende Organisation
Beschreibung
  • Bestandsmanagement ist ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für die Leistungsfähigkeit einer Supply Chain und ein effektiver Hebel für rentables Wachstum
  • 86% aller Unternehmen in der Prozessindustrie sehen die Notwendigkeit, ihr Bestandsmanagement zu verbessern
  • Volatile Märkte und immer komplexere Lieferketten erfordern neue innovative Ansätze
  • Multistage Inventory Optimization verbessert sowohl den Service-Level als auch die Bestandskosten durch die ganzheitliche Optimierung aller Stufen einer Lieferkette
  • Die meisten der verfügbaren Multi-stage Tools können in bestehende ERP- und APS-Systeme integriert werden

Mannheim, Dezember 2011: Für westliche Industrieunternehmen wird es immer schwieriger, bei Material- und Lohnkosten mit Niedriglohnländern zu konkurrieren. Einer der verbleibenden Wettbewerbsvorteile liegt daher in der Innovation. Dazu zählen nicht nur die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, sondern auch effizientere Betriebsabläufe. Einer der wirksamsten Stellhebel im Bereich Supply Chain Management sind die Lagerbestände. In Zeiten wirtschaftlichen Wachstums müssen sie hauptsächlich Lieferengpässe vermeiden und die zunehmende Nachfrage abfangen. Oberstes Ziel zur Maximierung der Rentabilität ist es, die richtigen Bestandsmengen am richtigen Ort bereitzuhalten. Trotz enormer Fortschritte sind die Bestände in den meisten Lieferketten bedauerlicherweise immer noch unnötig hoch, insbesondere in der Prozessindustrie. Durch eine gemeinsame Optimierung der Bestandshöhen über die gesamte Lieferkette hinweg, ist es mithilfe von End-to-End Bestandsoptimierung möglich, die Bestandskosteneffizienz und den Kundenservice zu verbessern. Das Focus Topic Paper „Strategic Multi-Stage Inventory Allocation in the Process Industry“ von Camelot Management Consultants erläutert die Schlüsselprinzipien und Vorteile des End-to-End Bestandsmanagements und erläutert die Herausforderungen auf dem Weg zu einer optimalen Bestandsführung.

Nach den dramatischen Umsatzeinbrüchen während der Wirtschaftskrise 2009 stellte die überraschend kräftige und anhaltende Erholung danach viele Unternehmen vor neue Probleme. Die Bestandsoptimierung ist dabei nach wie vor eine der wichtigsten Herausforderungen im Supply Chain Management. Oberstes Ziel, um die steigende Nachfrage bedienen und die notwendige Flexibilität bieten zu können, ist, es, die richtige Menge an Beständen an der richtigen Stelle haben. In der Regel sind in den heutigen Lieferketten immer noch hohe Mengen an Betriebskapital gebunden, was die Möglichkeiten zum Wachstum einschränkt. Daher suchen Supply Chain Manager mehr als je zuvor nach innovativen Methoden, die Bestände zu reduzieren ohne dass darunter der Service-Level leidet.

„Die Steuerung komplexer moderner Lieferketten erfordert einen strategischen Ansatz. Das moderne, schlanke Supply Chain Management stellt ein Mittel zur ganzheitlichen (End-to-End) Synchronisierung dar. Dabei ist es jedoch nach wie vor wichtig zu verstehen, wie die Sicherheitsbestände in diese schlanke Lieferkettenumgebung eingebunden werden müssen“, sagt Christoph Lieth, Partner und Supply Chain-Experte bei Camelot Management Consultants. Das Focus Topic Paper „Strategic Multi-Stage Inventory Allocation in the Process Industry“ von Camelot Management Consultants erläutert, wie sich die Leistungsfähigkeit internationaler Lieferketten über die Stellhebel Risiko, Variabilität und Kundenservice verbessern lässt. Die Untersuchung bietet einen Überblick über die aktuellen Trends und Herausforderungen im Bereich Bestandsmanagement, erklärt die Grundlagen verschiedener Bestandsoptimierungsmethoden und zeigt das volle Potenzial der End-to-End Bestandsoptimierung anhand eines realen Praxisbeispiels.

Bestandsmanagement als Treiber der Supply Chain Performance

Obwohl die Bestände ein zunehmend wichtiger Indikator für die Bewertung von Effizienz und Gesundheit eines Unternehmens geworden sind, hält in der Prozessindustrie dennoch der Trend zu immer größeren Beständen an. Dies liegt an volatilen Märkten, der zunehmenden Komplexität des Produktangebots, Angst vor entgangenen Umsätzen durch Lieferengpässe, Schwankungen in der Versorgung globaler Lieferketten und langen Durchlaufzeiten. Dem Focus Topic Paper zufolge sehen nahezu alle Unternehmen (86 %) die Notwendigkeit zur Verbesserung ihres Bestandsmanagements. „Zur Verbesserung der Bestandseffizienz ist es erforderlich, einen regelmäßigen Bestandsbewertungsprozess einzurichten, die Bestandskontrolle in die bestehenden Berichtssysteme zu integrieren und schließlich – da die Bestandskontrollprozesse ein integraler Teil des globalen Planungsprozesses sind – ein strategisches End-to-End Bestandsmanagement zu implementieren“, sagt Michail Heinmann, Visionary Officer bei Camelot Management Consultants.

Effektives Bestandsmanagement durch Multi-stage Optimization

„Vier entscheidende Faktoren sind bei der Bestandsoptimierung zu berücksichtigen“, sagt Heinmann. „Die beiden Schlüsselziele zur Bestandsoptimierung sind Kosten und Service. Ein bestimmtes Niveau an Kundenservice muss zu den geringstmöglichen Kosten gewährleistet werden. Variabilität und Komplexität sind dabei die beiden größten Herausforderungen.“ Für ein erfolgreiches Bestandsmanagement müssen alle Variablen berücksichtigt werden. Die Verfügbarkeit leistungsstärkerer IT-Systeme und erhebliche Fortschritte in der Forschung haben zu mehrstufigen Optimierungsansätzen geführt, die selbst komplexe globale Lieferketten bewältigen können. Obwohl herkömmlichen Enterprise Resource Planning- (ERP) and Advanced Planning and Scheduling (APS)-Systemen nach wie vor die Funktionalität einer eingebauten mehrstufigen Optimierung fehlt, können die verfügbaren Mehrstufen-Tools in bestehende ERP- und APS-Systeme integriert werden.

Im Gegensatz zu einer unabhängigen Optimierung von Bestandshöhen an jedem einzelnen Standort, reduziert Multi-stage Inventory Optimization die Bestandskosten durch Risk Pooling und durch Werteffekte innerhalb der gesamten Lieferkette. Die Vorteile sind eindrucksvoll, wie Beispiele belegen: Durch Verschlankung des Nach-schub¬prozesses und Einführung eines End-to-End Bestands-managements, konnten die Bestände eines der weltweit führenden Pharmakonzerns um nahezu ein Drittel reduziert werden – während gleichzeitig das in Sicherheits¬beständen gebundene Gesamt¬betriebs-kapital um 19 % sank. Lieth: „Richtig dimensionierte und zugeteilte Bestände sind entscheidend für die Lieferketteneffizienz. Der mehrstufige Optimierungsansatz ist ein entscheidender Schritt auf diesem Weg.“

Ein Exemplar des Focus Topic Paper können Sie hier kostenlos herunterladen (PDF).

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    Camelot Management Consultants AG

    Die Camelot Management Consultants AG ist die Strategie- und Organisationsberatung innerhalb der Camelot International Group. Mit unserem erfahrenen Teams haben wir uns auf die Beratung rund um die Themen „Strategy & Management Consulting“, „Processes & Value Chain Management“ sowie „Organization & Business Transformation“ spezialisiert. Unsere...