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  • Markus Meißner
    Antwort von Markus Meißner , AEB GmbH zu Ihre eigene Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Intralogistik? von Alexander Göhring | 9.12.2011, 16:33:26 RE: ( 5 ) Ihre eigene Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Intralogistik?

    Die öffentliche Diskussion konzentriert sich bisher oft nur auf die Symptome des Energieverbrauchs in der Intralogistik. So wird beispielsweise nach Einsparmöglichkeiten bei der energieverbrauchenden Lager- und Fördertechnik oder den Licht- und Heizungssystemen gesucht. Der beste Nachhaltigkeitseffekt lässt sich...  mehr

    Die öffentliche Diskussion konzentriert sich bisher oft nur auf die Symptome des Energieverbrauchs in der Intralogistik. So wird beispielsweise nach Einsparmöglichkeiten bei der energieverbrauchenden Lager- und Fördertechnik oder den Licht- und Heizungssystemen gesucht.

    Der beste Nachhaltigkeitseffekt lässt sich unserer Meinung nach aber mit der Energie erzielen, die gar nicht erst benötigt wird. Lassen sich etwa durch intelligente Picklistenbildung Kommissionierwege eines Staplers oder durch Sendungsbündelung Transportaufträge reduzieren, bringt dies mehr, als wenn lediglich energieeffiziente Technologie zum Einsatz kommt. Hier können intelligente Softwarelösungen wie unsere Logistiksuite ASSIST4 überzeugende Ergebnisse erzielen. Das Optimum lässt sich natürlich erreichen, wenn intelligente Prozesssteuerung und sparsame Technologie kombiniert werden.
  • Markus Meißner
    Antwort von Markus Meißner , AEB GmbH zu Wie sieht Nachhaltigkeit in der Intralogistik konkret aus? von Alexander Göhring | 9.12.2011, 16:29:38 RE: ( 5 ) Wie sieht Nachhaltigkeit in der Intralogistik konkret aus?

    Nachhaltigkeit in der Intralogistik wird heute am Markt weitestgehend gleichgesetzt mit Energieeffizienz. Ziel ist es in der Regel, ein möglichst sparsames Lager oder Logistikzentrum zu betreiben. Doch das Thema ist weit umfassender und beinhaltet etwa auch Personal- und soziale Aspekte. Bisher überwiegen bei den...  mehr

    Nachhaltigkeit in der Intralogistik wird heute am Markt weitestgehend gleichgesetzt mit Energieeffizienz. Ziel ist es in der Regel, ein möglichst sparsames Lager oder Logistikzentrum zu betreiben. Doch das Thema ist weit umfassender und beinhaltet etwa auch Personal- und soziale Aspekte. Bisher überwiegen bei den Unternehmen aber vor allem Einzelmaßnahmen, die nicht in ein alle Aspekte umfassendes Gesamtkonzept integriert sind – beispielsweise die Installation einer Solaranlage auf dem Lagerdach.

    Und natürlich darf das Thema Nachhaltigkeit nicht an den Lagertoren enden, sondern muss die Supply Chain ganzheitlich betrachten: Wie sieht beispielsweise ein nachhaltiges Supply-Chain-Netzwerk aus,  welche Lieferanten und Logistikstandorte wähle ich, welche Verkehrsträger werden eingesetzt? Aufbauend darauf kommen Themen wie Bestandsmanagement, optimale Transportrouten, eine auf die jeweiligen Logistikzentren angepasste Flottenstruktur und natürlich der Einsatz verbrauchsarmer Fahrzeuge hinzu. Eine in diesem Sinne integrierte, „echte“ Nachhaltigkeit entlang der gesamten Supply Chain ist am Markt noch selten zu finden.
  • Markus Meißner
    Antwort von Markus Meißner , AEB GmbH zu Nachhaltigkeit: Fundamentaler Wandel oder Marketing? von Alexander Göhring | 9.12.2011, 16:25:41 RE: ( 5 ) Nachhaltigkeit: Fundamentaler Wandel oder Marketing?

    Die Intralogistik mit Lagern und Logistikzentren ist nach Produktion, Verkaufsflächen und Transport der vierte große Energieverbraucher in der Supply Chain. Wenn es Unternehmen ernst meinen mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Logistik, werden sie es sich über kurz oder lang nicht erlauben können, diesen Bereich zu...  mehr

    Die Intralogistik mit Lagern und Logistikzentren ist nach Produktion, Verkaufsflächen und Transport der vierte große Energieverbraucher in der Supply Chain. Wenn es Unternehmen ernst meinen mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Logistik, werden sie es sich über kurz oder lang nicht erlauben können, diesen Bereich zu vernachlässigen. Dass entsprechende Maßnahmen in der Regel auch ein positives Image fördern und mit Effizienzgewinnen sowie Kosteneinsparungen verbunden sind, beschleunigt natürlich die Akzeptanz bei den Verantwortlichen. Bisher nehmen aber vor allem Großkonzerne beim Thema Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle ein.
  • Falk von Falkenhausen
    Antwort von Dr. Falk von Falkenhausen , Wassermann AG zu Wie Entwickelt sich der Markt für Supply Chain Beratung, insbesondere unter dem Aspekt Controlling? von Stefan Hanusch | 9.12.2011, 13:44:01 RE: ( 2 ) Wie Entwickelt sich der Markt für Supply Chain Beratung, insbesondere unter dem Aspekt Controlling?

    Meiner Meinung nach geht gerade die Beratung für Supply Chain Controlling in raschen Schritten in Richtung Integrierte Prozess- und IT-Beratung. Das gilt im Besonderen für das Supply Chain Controlling, da in der Supply Chain permanent relevante und wertvolle Informationen mehrheitlich automatisch im ERP anfallen. Ohne...  mehr

    Meiner Meinung nach geht gerade die Beratung für Supply Chain Controlling in raschen Schritten in Richtung Integrierte Prozess- und IT-Beratung. Das gilt im Besonderen für das Supply Chain Controlling, da in der Supply Chain permanent relevante und wertvolle Informationen mehrheitlich automatisch im ERP anfallen. Ohne IT-Unterstützung realisiert man weder einen effizienten noch einen hilfreichen Steuerungs-Prozess. In jedem Unternehmen, dessen Wertschöpfung eine Supply Chain durchläuft oder von ihr abhängig ist, sollte deren Performance wie auf einem Radargerät laufend im Auge haben. Ganz gleich ob 50 oder 500 Mitarbeiter in der Supply Chain tätig sind. Kleine und mittlere Unternehmen können auch verstärkt vom Trend partizipieren, dass ERP-Systeme immer offener, und die entsprechenden Messwerkzeuge immer leistungsfähiger und günstiger werden. Bestes Beispiel ist hier QlikView, hier bekommt man die technische Basis für wenige Tausend Euro.

  • Falk von Falkenhausen
    Antwort von Dr. Falk von Falkenhausen , Wassermann AG zu Was sind die häufigsten Probleme beim Supply Chain Controlling? von Stefan Hanusch | 9.12.2011, 13:43:59 RE: ( 2 ) Was sind die häufigsten Probleme beim Supply Chain Controlling?

    Supply Chain Controlling an sich ist ja Mittel zum Zweck einer mittelbaren Steuerung insbesondere der Unternehmensbereiche Beschaffung, Produktion, Distribution und Planung. Durch Aufzeigen einer Abweichung können Impulse für einen Analyse- und Verbesserungsprozess liefern. Wichtig dabei ist – und das ist die häufigste...  mehr

    Supply Chain Controlling an sich ist ja Mittel zum Zweck einer mittelbaren Steuerung insbesondere der Unternehmensbereiche Beschaffung, Produktion, Distribution und Planung. Durch Aufzeigen einer Abweichung können Impulse für einen Analyse- und Verbesserungsprozess liefern. Wichtig dabei ist – und das ist die häufigste Falle in der Praxis – eine Auswahl von Kennzahlen festzulegen. Weniger ist da oft mehr. Wir empfehlen nicht mehr als 6-8 Kennzahlen für die Messung der Supply Chain Performance. Zusätzlich muss ein Daten- und Berichtskonzept gewählt werden, das Widersprüche in der Aussage der Kennzahlen eleminiert.
  • Falk von Falkenhausen
    Antwort von Dr. Falk von Falkenhausen , Wassermann AG zu Bitte nennen Sie ein Best-Practice-Beispiel für ein effizientes Supply Controlling! von Stefan Hanusch | 9.12.2011, 13:43:55 RE: ( 2 ) Bitte nennen Sie ein Best-Practice-Beispiel für ein effizientes Supply Controlling!

    Ein typisches Best-Practice-Beispiel ist für die Wassermann AG ein voll mit dem ERP integrierter KPI-Monitor der als Consulting Lösung auf Basis von SAP-BI/ oder Werkzeugen anderer Anbieter die Prozessperformance darstellt und Abweichungen zu Ziellinien abbildet. Er beinhaltet tagesaktuelle Informationen, die bis zum...  mehr

    Ein typisches Best-Practice-Beispiel ist für die Wassermann AG ein voll mit dem ERP integrierter KPI-Monitor der als Consulting Lösung auf Basis von SAP-BI/ oder Werkzeugen anderer Anbieter die Prozessperformance darstellt und Abweichungen zu Ziellinien abbildet. Er beinhaltet tagesaktuelle Informationen, die bis zum verursachenden Beleg recherchierbar sind (drill-down). Geschäftsführer wie Mitarbeiter greifen in unterschiedlichen Aggregationsgraden auf dieselben Daten zu. Zusätzlich wird eine Verfolgung der laufenden Maßnahmen unterstützt.

  • Falk von Falkenhausen
    Antwort von Dr. Falk von Falkenhausen , Wassermann AG zu Was muss ein effizientes Supply Chain Controlling leisten? von Stefan Hanusch | 9.12.2011, 13:43:52 RE: ( 2 ) Was muss ein effizientes Supply Chain Controlling leisten?

    Ein effizientes Supply Chain Controlling muss operative Performance-Indikatoren der Supply Chain enthalten, Abweichungen unmittelbar aufzeigen und ein Maßnahmenmanagement unterstützen. Diese Informationen müssen aktuell,  überall und jederzeit abrufbar sein. Das geht nur mit modernen Informationstechnologien des...  mehr

    Ein effizientes Supply Chain Controlling muss operative Performance-Indikatoren der Supply Chain enthalten, Abweichungen unmittelbar aufzeigen und ein Maßnahmenmanagement unterstützen. Diese Informationen müssen aktuell,  überall und jederzeit abrufbar sein. Das geht nur mit modernen Informationstechnologien des Business Intelligence.

    Operative Key Performance Indikatoren sind auf der Kundenseite natürlich die Lieferfähigkeit (Lieferservice) und die Liefertreue, analog gilt dies auch auf der Lieferantenseiten. Für die Produktion zählen hier die Termintreue, Bestände bzw. Reichweiten und eine Maßzahl, die die Flexibilität abbildet. Neben diesen eher üblichen Kennzahlen empfehlen wir auch die Planungsleistung zu messen. Dazu zählen bspw. der planerische Rückstand und der Harmonisierungsgrad der Kapazitätsauslastung.

  • Antwort von Dr. Falk von Falkenhausen , Wassermann AG zu Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit im Supply Chain Controlling? von Stefan Hanusch | 9.12.2011, 13:43:42 RE: ( 2 ) Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit im Supply Chain Controlling?

    Das Thema Energieeffizienz und Green Logistics beobachten wir derzeit, halten uns aber mit aktuellen Angeboten zurück.

    Das Thema Energieeffizienz und Green Logistics beobachten wir derzeit, halten uns aber mit aktuellen Angeboten zurück.

  • Anne Wiegert
    Frage von M.A. Anne Wiegert , Wassermann AG an das Netzwerk der Competence Site | 8.12.2011, 17:59:48 SCM-Studie 2011: Komplexität als Chance

    Unternehmen nutzen ihre Potenziale in der Supply Chain nur unzureichend aus In komplexen Supply Chains liegen nicht nur Risiken, sondern auch große Differenzierungspotenziale für Lieferanten, Hersteller und Handel. Doch noch nutzen Unternehmen die Chancen eines proaktiven Komplexitätsmanagements nur unzureichend,...  mehr

    Unternehmen nutzen ihre Potenziale in der Supply Chain nur unzureichend aus
    In komplexen Supply Chains liegen nicht nur Risiken, sondern auch große Differenzierungspotenziale für Lieferanten, Hersteller und Handel. Doch noch nutzen Unternehmen die Chancen eines proaktiven Komplexitätsmanagements nur unzureichend, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Hochschule München, die mit Unterstützung des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und der Wassermann AG durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Befragung von Supply-Chain-Verantwortlichen offenbaren: Nur ein Fünftel der Unternehmen nutzt geeignete Mittel und Methoden, um Veränderungen in Beschaffungs- und Absatzmärkten frühzeitig zu erkennen.

    Mehr zur Studie auf der J&M Homepage

    Artikel: SCM-Studie 2011: Komplexität als Chance - Dem Supply Chain Management fehlt die strategische Früherkennung
  • Christoph Beumer
    Antwort von Dr. Christoph Beumer , Beumer Maschinenfabrik GmbH & Co. KG zu ROI Nachhaltigkeits- / Energieeffizienz-Lösungen in der Intralogistik? von Alexander Göhring | 1.12.2011, 10:39:25 RE: ( 4 ) ROI Nachhaltigkeits- / Energieeffizienz-Lösungen in der Intralogistik?

    Vieles von dem, was wir heute nicht nachhaltig konsumieren, müssen wir durch nachhaltige Alternativen ersetzen. Für uns als Unternehmen heißt das, Produkte so zu konstruieren, dass sie eine lange Lebensdauer haben, dass wir Abfall vermeiden, erneuerbare Ressourcen nutzen und sie am Ende ihrer Verwendbarkeit komplett...  mehr

    Vieles von dem, was wir heute nicht nachhaltig konsumieren, müssen wir durch nachhaltige Alternativen ersetzen. Für uns als Unternehmen heißt das, Produkte so zu konstruieren, dass sie eine lange Lebensdauer haben, dass wir Abfall vermeiden, erneuerbare Ressourcen nutzen und sie am Ende ihrer Verwendbarkeit komplett recyceln können. "Cradle to cradle" heißt hier das Schlagwort. Nachhaltigkeit hat für uns weniger mit gutem Willen als vielmehr mit langfristigem Denken zu tun. Es war schon immer Teil des unternehmerischen Denkens und Handelns bei BEUMER. „Nicht der kurzfristige Gewinn, sondern der langfristige Erfolg ist unser Ziel“ lautet deshalb auch unser Wahlspruch. Wir haben von Anfang an stark in das eigene Unternehmen investiert und zum Beispiel auch vieles für unsere Mitarbeiter getan. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, den Nachwuchs zu fördern. Wir legen sehr viel Wert darauf, Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Denn nur so können wir Lücken schließen und sind für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet. Um als Familienunternehmen langfristig ressourcenschonende Produkte und profitables Wachstum zu erreichen, brauchen wir ja schließlich gute Mitarbeiter.
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