Piraterie, Infrastruktur, Zentralisierung in neuer Sicht
Frankfurt am Main. Die verbreitete Vorstellung, das drängendste Sicherheitsproblem in internationalen Wertschöpfungsketten sei die Piraterie, geht an den Fakten vorbei. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen sagen zwar, sie hätten Sicherheitsprobleme in der Logistik, dabei belasten aber Raub, Diebstahl oder „unerklärlicher Warenverlust“ besonders auf den Landtransportwegen, aber auch beim Seetransport oder im Lagerhaus die Geschäfte der befragten Unternehmen. „Die alltägliche Form der ‚Transportkriminalität’ hat weitaus größere Bedeutung für die Unternehmen als die Piraterie“, meint Klaus-Peter Jung, Leiter der von Miebach Consulting mit Unterstützung des BDI, CEL und PSML erstellten Studie, die auf der Transport Logistic in München im Mai vorgestellt wurde. ...
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