Cash Maximierung in der Supply Chain: Gefrorene Zeit ist Geld
Autor
Dr. Christoph Kilger
Beschreibung
In der Supply Chain verbergen sich meist noch erhebliche Potenziale das Working Capital zu reduzieren. Dr. Christoph Kilger, Mitglied des Vorstands bei J&M, erläutert, wie Unternehmen diese ausschöpfen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Supply Chain stärken können.
In der Krise wird aus „Growth is King“ „Cash is King“, das heißt Wertschöpfungsketten dürfen nur minimale Liquidität binden. Das wird auch nach Abklingen der Krise auf absehbare Zeit so bleiben. Wer unerwünschte Folgeeffekte auf ad hoc Maßnahmen vermeiden möchte, geht systematisch vor: Um Working Capital zu optimieren, wird die Supply Chain durchgängig vom Lieferanten über die Produktion bis hin zur Fakturierung betrachtet. Das Working Capital ist als die Summe des kurzfristig liquidierbaren Umlaufvermögens, das im „gewöhnlichen Geschäftsbetrieb“ gebunden ist, hierzu zählen Bestände sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Working Capital lässt sich vereinfacht als „gefrorene Zeit“ betrachten: Je schneller Leistungen in einer Supply Chain erbracht werden bzw. je schneller Forderungen aus Leistungen ausgeglichen werden, desto geringer ist der für die Leistungserbringung erforderliche Kapitaleinsatz.
J&M Total Working Capital Optimisation verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Supply Chain
Die von J&M entwickelte Total Working Capital Optimisation Methode (TWCO-Methode) betrachtet alle Material-, Informations- und auch Werteflüsse in der Supply Chain und prüft die Zeitfallen auf der Financials- und auf der Operations-Ebene darauf, ob sie nachhaltig reduziert werden können. Entscheidend für den Erfolg ist dabei, die Sichtweisen aller Teilnehmer an einer Supply Chain zu berücksichtigen und deren Ziele zu konsolidieren.
Reverse Factoring und Supply Chain Optimierungen ermöglichen signifikante Kostenreduktionen
Im Financial Management ist es beispielsweise möglich, durch Reverse Factoring finanzstarke Partner mehr einzubeziehen. Reverse Factoring ist ein zertifizierter Zahlungsprozess zwischen Lieferant, Kunde und Factor. Hierdurch verbessern sich die Konditionen zur Finanzmittelbeschaffung und Forderungen werden schneller ausgeglichen. Die Finanzierungskosten für Leistungen konnten so in der Praxis um 5% gesenkt werden. Über E-Billing-Plattformen lassen sich zudem die Zahlungsströme bündeln und effizienter abwickeln. Finanzierungspartner können eingeschaltet werden, um die Zahlungsabwicklung zu optimieren.
Der J&M TWCO-Ansatz berücksichtigt auch die Ebene der operativen Leistungserbringungsprozesse. Insbesondere LEAN Ansätze und Advanced Planning Systeme sind gut dafür geeignet, Bestände und Durchlaufzeiten zu senken – sie sogar zu halbieren.
J&M Total Working Capital Optimisation hilft dabei, sich systematisch mit der eigenen Stellung in der Supply Chain auseinanderzusetzen und Finanzierungsvolumen sowie Risiken strategisch bestmöglich aufzuteilen. Das Vorgehen stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Supply Chains nachhaltig.
In der Krise wird aus „Growth is King“ „Cash is King“, das heißt Wertschöpfungsketten dürfen nur minimale Liquidität binden. Das wird auch nach Abklingen der Krise auf absehbare Zeit so bleiben. Wer unerwünschte Folgeeffekte auf ad hoc Maßnahmen vermeiden möchte, geht systematisch vor: Um Working Capital zu optimieren, wird die Supply Chain durchgängig vom Lieferanten über die Produktion bis hin zur Fakturierung betrachtet. Das Working Capital ist als die Summe des kurzfristig liquidierbaren Umlaufvermögens, das im „gewöhnlichen Geschäftsbetrieb“ gebunden ist, hierzu zählen Bestände sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Working Capital lässt sich vereinfacht als „gefrorene Zeit“ betrachten: Je schneller Leistungen in einer Supply Chain erbracht werden bzw. je schneller Forderungen aus Leistungen ausgeglichen werden, desto geringer ist der für die Leistungserbringung erforderliche Kapitaleinsatz.
J&M Total Working Capital Optimisation verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Supply Chain
Die von J&M entwickelte Total Working Capital Optimisation Methode (TWCO-Methode) betrachtet alle Material-, Informations- und auch Werteflüsse in der Supply Chain und prüft die Zeitfallen auf der Financials- und auf der Operations-Ebene darauf, ob sie nachhaltig reduziert werden können. Entscheidend für den Erfolg ist dabei, die Sichtweisen aller Teilnehmer an einer Supply Chain zu berücksichtigen und deren Ziele zu konsolidieren.
Reverse Factoring und Supply Chain Optimierungen ermöglichen signifikante Kostenreduktionen
Im Financial Management ist es beispielsweise möglich, durch Reverse Factoring finanzstarke Partner mehr einzubeziehen. Reverse Factoring ist ein zertifizierter Zahlungsprozess zwischen Lieferant, Kunde und Factor. Hierdurch verbessern sich die Konditionen zur Finanzmittelbeschaffung und Forderungen werden schneller ausgeglichen. Die Finanzierungskosten für Leistungen konnten so in der Praxis um 5% gesenkt werden. Über E-Billing-Plattformen lassen sich zudem die Zahlungsströme bündeln und effizienter abwickeln. Finanzierungspartner können eingeschaltet werden, um die Zahlungsabwicklung zu optimieren.
Der J&M TWCO-Ansatz berücksichtigt auch die Ebene der operativen Leistungserbringungsprozesse. Insbesondere LEAN Ansätze und Advanced Planning Systeme sind gut dafür geeignet, Bestände und Durchlaufzeiten zu senken – sie sogar zu halbieren.
J&M Total Working Capital Optimisation hilft dabei, sich systematisch mit der eigenen Stellung in der Supply Chain auseinanderzusetzen und Finanzierungsvolumen sowie Risiken strategisch bestmöglich aufzuteilen. Das Vorgehen stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Supply Chains nachhaltig.
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aktualisiert am 15.05.2013, 12:25:35
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