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ZDS wählt Klaus-Dieter Peters zum neuen Präsidenten

Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.
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Auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbands der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) am 16. November in Hamburg stand auch die Neuwahl des Präsidiums an. Nach 10 Jahren im ZDS, davon gut sieben Jahre als dessen Präsident, kandidierte BLG-Chef Detthold Aden nicht für eine weitere Amtsperiode. Die  Mitgliederversammlung wählte den Vorstandsvorsitzenden der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Klaus-Dieter Peters, zum neuen Präsidenten.

Auf seiner letzten Pressekonferenz als Präsident des ZDS zog Aden noch einmal Bilanz über die jüngste Entwicklung der Seehäfen: „Der Umschlag in den deutschen Seehäfen zieht schneller wieder an als erwartet. 2009 war der Gesamtumschlag in unseren Häfen aufgrund der globalen Krise um 18 Prozent auf 261 Millionen Tonnen eingebrochen. Der ZDS hat sich in der Krise dafür eingesetzt, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hafenwirtschaft und der deutschen Wirtschaft insgesamt durch unterstützende Maßnahmen des Bundes zu stärken.“ Nicht alle Vorschläge des ZDS fanden die Unterstützung der Bundesregierung, weil sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten und die Entwicklung in den deutschen Seehäfen inzwischen wieder verbessert haben.

Im Laufe des Jahres haben sich die konjunkturellen Indikatoren zunehmend verbessert. Der Aufschwung in Deutschland wird weitestgehend vom Export getragen. Davon profitieren natürlich auch die deutschen Seehäfen. Das Transportvolumen im Containerverkehr, die Fracht- und Charterraten zogen wieder an und nur noch wenige Schiffe liegen weltweit auf. Der Welthandel steigt 2010 voraussichtlich um 9,5 Prozent und die deutschen Exporte nahmen in der ersten Jahreshälfte vor allem nach Übersee wieder stark zu.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird 2010 um 3,5 Prozent zulegen. Von dieser Entwicklung profitiert auch der deutsche Seegüterumschlag. Aden: „Für die deutschen Seehäfen rechnen wir in diesem Jahr mit einer Zunahme des Güterumschlags um neun Prozent auf 283 Millionen Tonnen. Damit werden wir rund 40 Prozent des Einbruchs von 2009 aufholen. Die Atempause beim Wachstum muss vor dem Hintergrund der nun wieder steigenden Mengen genutzt werden, die seewärtigen Zufahrten und Hinterlandanbindungen der deutschen Seehäfen zügig bedarfsgerecht auszubauen. Die Projekte sind in der Ahrensburger-Liste zusammengefasst. Sie müssen im Rahmen der Finanzplanung des Bundes bis 2014 finanziell abgesichert werden.“
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