Nicht erst in Zukunft. CRM spielt bei einigen Unternehmen bereits heute eine sehr zentrale Rolle. Vor allem in Amerika sehen wir einen neuen Trend, eine neue Rolle entstehen, den Chief Customer Officer (CCO). Der CCO kümmert sich genau um Kundenbeziehungsmanagement, also um CRM. Ich gehe davon aus, dass auch dieser Trend, wie schon einige zuvor, zumindest teilweise bei uns übernommen wird. Aber selbst ohne einen solchen Titel in der Unternehmensführung, sehen wir in unseren Kundenkontakten den klaren Trend, dass sich Unternehmen in Europa und speziell in Deutschland sehr strategisch und von der obersten Unternehmensführung vorangetrieben, um das Thema CRM kümmern. CRM ist ganz oben angekommen. Damit hat die deutsche Wirtschaft den Paradigmenwechsel von der Produktionsorientierung zur Kunden(wert)orientierung vollzogen.
Ich bin überzeugt, dass diejenigen Unternehmen führend sein werden, die nicht alleinig auf Produkte fokussieren, sondern auf den vom Kunden wahrgenommenen Wert. Wichtig dabei ist der unscheinbare Begriff „wahrgenommen“. Denn Kundenwert ist nicht das, was ich mir als Unternehmen ausdenke, sondern Kundenwert ist das, was beim Kunden ankommt, was er wahrnimmt. Befragt man den Kunden nach seinem wahrgenommenen Wert eines Produktes oder einer Leistung kommen nicht selten überraschende Antworten zu Tage. Manchmal Antworten über Werte an die noch keiner gedacht hat und die eventuell sehr kostengünstig zu erzielen sind.
Der Philosophie Kundenwert folgend, entwickelte unser Unternehmen ein CRM Reifegradmodell, das helfen soll, Unternehmen zum „Customer Value Driven Enterprise“ zu machen. Und genau dieses Model ist meine Vision für CRM und Marketing von morgen. CRM und Marketing bekommen eine klare Leitlinie, eine Marschrichtung oder wenn Sie so wollen eine Vision. Die Vision von Infoman lautet Customer Value Driven Enterprise.