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Grüne Lagerwelten: Nachhaltigkeit - Zahlreiche technische Lösungen helfen Lagerbetreibern dabei, Energie und Ressourcenverbrauch nachhaltig zu senken. Langfristig lohnen sich die Investitionen
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Autor
Karin Walter
Beschreibung
Wenn man bedenkt, dass ein effektives Energiemanagement den ureigensten logistischen Grundsätzen folgt – nämlich der artgerechten Bereitstellung von Energie zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge, am richtigen Ort – dann müssten Lagerbetreiber bei der Umsetzung ressourcenschonender Maßnahmen eigentlich führend sein.
In der Realität zeigt sich jedoch noch ein nüchterneres Bild. Zwar konstatiert Prof. Dr. Harald Augustin, stellvertretender Dekan an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen, in einer jüngst in LOGISTIK HEUTE veröffentlichten Studie, dass das Thema „Green Warehousing“ in den Köpfen von Lagerbetreibern immer präsenter wird. Manches Unternehmen hätte sich jedoch noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt, bemängelt der Wissenschaftler. Und ein erheblicher Teil der Betriebe stünde mit der Umsetzung ressourcenschonender Maßnahmen in Logistikzentren derzeit noch weit am Anfang.
„71 Prozent der im Rahmen unserer Studie befragten Unternehmen orientieren sich zwar am Stromverbrauch im Lager“, nennt Augustin als schillerndes Beispiel. Bei näherer Betrachtung sei jedoch festzustellen, dass viele Firmen lediglich den Gesamtverbrauch messen, ohne näher zu ergründen, wo die eigentlichen Verbrauchsursachen liegen. Dabei herrscht in Logistik- und Immobilien-Expertenkreisen angesichts der in Deutschland erwarteten Stromkostenexplosion infolge des kürzlich erst beschlossenen Atomausstiegs jedoch Einigkeit, dass es sich künftig lohnen wird, gerade an dieser Stelle etwas genauer hinzuschauen.
In der Realität zeigt sich jedoch noch ein nüchterneres Bild. Zwar konstatiert Prof. Dr. Harald Augustin, stellvertretender Dekan an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen, in einer jüngst in LOGISTIK HEUTE veröffentlichten Studie, dass das Thema „Green Warehousing“ in den Köpfen von Lagerbetreibern immer präsenter wird. Manches Unternehmen hätte sich jedoch noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt, bemängelt der Wissenschaftler. Und ein erheblicher Teil der Betriebe stünde mit der Umsetzung ressourcenschonender Maßnahmen in Logistikzentren derzeit noch weit am Anfang.
„71 Prozent der im Rahmen unserer Studie befragten Unternehmen orientieren sich zwar am Stromverbrauch im Lager“, nennt Augustin als schillerndes Beispiel. Bei näherer Betrachtung sei jedoch festzustellen, dass viele Firmen lediglich den Gesamtverbrauch messen, ohne näher zu ergründen, wo die eigentlichen Verbrauchsursachen liegen. Dabei herrscht in Logistik- und Immobilien-Expertenkreisen angesichts der in Deutschland erwarteten Stromkostenexplosion infolge des kürzlich erst beschlossenen Atomausstiegs jedoch Einigkeit, dass es sich künftig lohnen wird, gerade an dieser Stelle etwas genauer hinzuschauen.
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