Mit dem Schlachtruf „Geiz ist geil“ stürzen sich die Kunden auf alles, was billig ist. Leider erliegen immer mehr Konsum- und Investitionsgüter-hersteller der Annahme, dass sie Produkte nur noch über den Preis verkaufen. Sie irren. Sie verstricken sich stattdessen in aussichtslose Preiskämpfe gegen Billigkonkurrenten und beklagen sinkende Marktanteile und Margen-Erosion. Beispiele wie Miele, BMW, Puma oder Porsche zeigen eindrucksvoll, dass sich in der Rezession blendende Geschäfte machen lassen. Werden Produkte austauschbarer, bleibt als letzter ursprünglicher Wertetreiber allein die Marke. Denn nicht der Markt macht den Preis, sondern die Marke.
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