Kostenfrei Newsletter abonnieren
Als Mitglied kostenfrei Competence Report abonnieren über:
Objektbezogen nach Kategorien:
Nach Themen / Centern:
Nach Regionen:
Nach Kategorien:
Anzeige
CI
89%
 

RE: ( 9 ) Nachhaltigkeit: Fundamentaler Wandel oder Marketing?

  • Profil (CI):
  • 94%
  • | Netzwerk (CI):
  • 98%
  • | Markt (CI):
  • 84%
  • | Aktualität (CI):
  • 90%
  • | Status (CI):
  • 99%
Antwort von Toni H. Almert , Almert Logistic Intelligence | 27.2.2012, 17:34:23
Ich bin der Meinung, dass Energieeffizienz schon vor Fukushima eine deutliche Anforderung für die Intralogistik war. Professionelle Ausarbeitungen berücksichtigen seit jeher bspw. für Fördertechnik auch den Energieverbrauch, desgleichen war und ist im Bereich der Flurförderzeuge eine längere Betriebsdauer zwischen den Ladevorgängen entscheidend für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einzelner Alternativen. Daher war die Anforderung zur effizienten Energienutzung aus dem Markt seit jeher gegeben, das Unglück in Fukushima verstärkte die Anforderung in der Breite, sodass die Entwicklung hin zu effizienten Energiemodellen beschleunigt wurde.
Nachhaltige, d.h. lange Zeit beständige Systeme, stellen m.E. eine Gegenbewegung zur künstlich verkürzten Lebensdauer dar. Aufgrund der hohen Materialeinsatzkosten für Neuprodukte ist dieser Punkt stärker ins Bewusstsein gerückt, wobei hier kritisch unterschieden werden muss. Langlebige Systeme können leicht auch die Einführung von wirtschaftlichenen, ergieeffizienten Lösungen verzögern oder sogar verhindern. Sie könnten bspw. ein „nachhaltig konstruiertes“ Automobil aus den 60ern fahren und wären über den Treibstoffverbrauch zu aktuellen Preisen sicher nicht glücklich. Beide Aspekte, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind lebenswichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung, sollten aber nicht unbedacht als Schlagworte missbraucht werden.
 
Anonymous Person
Was wollen Sie Herrn Almert antworten? 

Bitte melden Sie sich an.

Keine Objekte