Auf dem Podium im großen Plenarsaal des Kongresses trafen sich am ersten Tag zu einer spannenden und auch kontrovers geführten Diskussion Dr. Hugo Fiege, Trigema-Chef Wolfgang Grupp, Klaus-Michael Kühne, Kühne + Nagel International AG, und Angelika Reichelt, Reichelt Elektronik GmbH. Streitbare Ansichten vertrat Wolfgang Grupp, der seine Gene für die unabdingbare Nachfolge seiner Kinder in das Unternehmen verantwortlich machte. Einig war sich die Runde darüber, dass sich inhabergeführte Unternehmen bisher einigermaßen gut durch die wirtschaftliche Flaute navigieren, die positive Grundstimmung, die sich derzeit in der Logistikbranche breit mache, sei bereits spürbar. Und der Logistik sei es zu verdanken, dass „wir aus der Wirtschaftskrise mit einem blauen Auge davon kommen“. Dass inhabergeführte Unternehmen nicht unbedingt „besser“ als börsennotierte seien, wurde von allen Podiumsteilnehmern bestätigt. Beide Modelle hätten ihre Vor- und Nachteile, an beiden müsse weiter gearbeitet werden, lautete das Fazit. ...
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