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E-Government in Europa weiter auf dem Vormarsch

E-Government in Europa weiter auf dem Vormarsch
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Beschreibung
In Deutschland werden durch den Zoll rund drei Millionen Vorgänge zur Beförderung verbrauchsteuerpflichtiger Waren bearbeitet. Seit dem 1. April 2010 ist ein elektronisches Verfahren im Einsatz, das den Warenfluss europaweit dokumentiert und kontrolliert. MATERNA entwickelte die IT-Unterstützung für das neue Fachverfahren in Deutschland – EMCS – und war maßgeblich an seiner Konzeption beteiligt.

Die Erhebungskompetenz von Verbrauchsteuern ist EU-weit einheitlich geregelt. Welche Güter diesen harmonisierten Steuern unterliegen, entscheidet jedoch jedes Land eigenständig unter Berücksichtigung von in der EU vereinbarten Mindestanforderungen. Deutschland besteuert vor allem Energieerzeugnisse wie Benzin und Heizöle, aber auch Tabakwaren, Branntwein, Bier, Schaumwein und Zwischenerzeugnisse. Im Vergleich zu vielen anderen Steuern werden die so genannten besonderen Verbrauchsteuern in der EU erst dort erhoben, wo die Waren konsumiert oder tatsächlich verwendet werden. Ein typisches Beispiel ist in Schottland produzierter Whiskey, der für den deutschen Markt bestimmt ist und somit der deutschen Verbrauchsteuer unterliegt.
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