Gestaltung europaweiter Distributionsnetzwerke
Mit Hilfe einer Distributionsstudie können eindeutige Aussagen zur Gestaltung europaweiter Distributionsnetzwerke gemacht werden. Anzahl und Standorte der Lager, Lagerfunktionen, technische Ausstattung, Sortiments- und Bestandsstruktur sowie die Transportabwicklung können mit einer solchen Studie optimiert werden.
Die Studie geht von einem definierten Serviceniveau aus und berücksichtigt dann die nationalen beziehungsweise regionalen Besonderheiten wie Verkehrserschließung und das Angebot der Logistik-Dienstleister. Aufgrund der dann vorgeschlagenen Modelle lassen sich Transport-, Bestands-, Infrastruktur- und Personalkosten optimieren, im Bedarfsfalle bis auf den einzelnen Artikel.
Die Transportkosten hängen von der Struktur des Transportaufkommens ab und erhöhen sich ‑ beispielsweise bei Paketversand ‑ nicht zwingend mit der Entfernung vom Lager. Bestandskostensenkungen resultieren im Wesentlichen aus einer Senkung der Sicherheitsbestände bei der Zusammenlegung von Lagern. Infrastrukturkosten können sich bei der Zentralisierung von Lagern zwar reduzieren, zu beachten sind jedoch immer die Kosten, die durch die nicht länger genutzte Infrastruktur noch entstehen. Die zukünftigen Personalkosten können anhand von Leistungsvergleichen aus Referenzlagern der besthenden Struktur oder aus externen Benchmarks ermittel werden.
Während Personal-, Infrastruktur- und Bestandskosten mit steigender Standortzahl steigen, sinken die Transportkosten. Die Distributionsstudie ermittelt den Punkt, an dem alle vier Entwicklungen addiert ein Optimum ergeben.
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