E-Business erleichtert im B2B-Bereich die Integration von Prozessen über Unternehmensgrenzen indem es den Informationsfluss zwischen den Unternehmen verbessert. Dieses Konzept existiert seit langem im Form von Supply Chain Management, das unter anderem in der Automobilindustrie bereits sehr erfolgreich angewandt wird. Diese Supply Chain Management Systeme sind in der Regel sehr aufwendig und lohnen sich nur aufgrund großer Volumina. Elektronische Marktplätze ermöglichen nun die Übertragung dieser Konzepte auch auf andere Industrien und Stückzahlen. Damit treiben elektronische Marktplätze einerseits Supply Chain Management an, auf der anderen Seite sind elektronische Marktplätze ohne Supply Chain Konzepte nicht realisierbar. Denn sie ermöglichen einen einfachen Datenaustausch durch offene Systeme und Produktstandards, müssen aber auch globale Informations- und Zulieferketten steuern. Wichtig für den Erfolg von elektronischen Marktplätzen wird damit die Integration aller Partner der Wertschöpfungskette.
Um die Anforderungen elektronischer Marktplätze zu erfüllen, müssen Logistik-Dienstleister neben den bereits existierenden eine Reihe von neuen Fähigkeiten und Produkten entwickeln. Natürlich sind leistungsfähige, globale Transportnetze und effiziente Logistik-Center in Verbindung mit einer hohen IT-Kompetenz wichtige Erfolgsfaktoren sowohl im klassischen wie im E-Business. Daneben aber müssen eine Reihe internetfähiger Logistikprozesse angeboten werden.
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