ungesicherten und nicht überwachten Parkplätzen begangen werden. Um Lkw-
Fahrer und ihre Fracht besser vor Übergriffen zu schützen, initiierte die EU im
Juni 2007 das Projekt SETPOS (Secured Truck Parking Operation Services).
Dabei hatte man die Festlegung europaweit einheitlicher Standards für sichere
Lkw-Parkplätze sowie die Erstellung eines Informations-, Parkleit- und
Reservierungssystems für alle Arten von Lkw-Parkplätzen zum Ziel. Ende
Februar konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden sowie das
Nachfolgeprojekt LABEL angestoßen werden. Dabei soll ein Klassifizierungsund
Zertifizierungssystem für Parkflächen eingeführt werden und bis Juni 2010
sollen mindestens 70 Parkplätze in 10 Ländern zertifiziert sein. Nicht nur
Sicherheitskriterien wie Zutrittskontrollen, Umzäunung und
Kameraüberwachung, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Komfort,
Sauberkeit und Speisenangebot fließen in die Bewertung ein. Eine
Vorgehensweise, die bei Time Shuttle, einem Spezialisten für den Transport
diebstahlgefährdeter, zeitkritischer Produkte, schon seit Jahren gang und gäbe ist. Sämtliche Stellplätze auf den befahrenen Routen bewertete der Experte in Sachen Hochsicherheitslogistik in selbst durchgeführten Audits. Als Ergebnis erhalten die Fahrer vor Antritt ihrer Transporte verbindliche Vorgaben zu den Parkplätzen, die sie unterwegs ansteuern dürfen. „Wir wissen genau, welchen enormen Stellenwert die richtige Auswahl an Parkplätzen für die
Transportsicherheit hat und berücksichtigen dies bei der Routenplanung“,
berichtet Heiner Haller, Bereichsleiter Spedition bei Time Shuttle.
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