ISTEC-PLS-Montageleitsysteme bei Daimler AG in Gaggenau und Rastatt - Getriebemontage und Leitsysteme vorbereitet für neue A- und B-Klasse
Zeitgleich mit dem Umbau der Montagelinie wurde das seit 2003 eingesetzte Montageleitsystem PLS-FSG der Fa. ISTEC GmbH auf den aktuellen Stand der weiteren ISTEC-Montageleitsysteme im Werk gebracht und somit die einheitliche MES-Strategie weiter vorangetrieben.
Bereits vor Jahren wurde seitens der Planungs- und IT-Abteilung am Standort beschlossen, das ISTEC-PLS als strategisches System auf der MES-Ebene im Getriebewerk einzusetzen. Das PLS-FSG 310 erhielt bei der Umstellung den gleichen Release-Stand der bereits vorhandenen ISTEC-PLS-Montageleitsysteme für mittlere Getriebebaureihen (PLS-NSG und PLS-NSG2) und dem zugehörenden Auftragsverteilungssystem (PLS-AV).
Beim Upgrade des PLS-FSG 300/310 wurden die Getriebelebensläufe der bisher gebauten Getriebe übernommen. Somit wurde ein lückenloser Übergang zwischen dem Alt- und Neusystem hergestellt.
Alle ISTEC-Leitsysteme basieren auf dem ISTEC-Standard-Framework für Produktions- und Logistik-Systeme (PLS). Dem Anwender steht somit eine einheitliche Montageleitsystemebene zur Verfügung. Ebenfalls einheitlich zeigt sich auf den PLS-Systemen u.a. die Einplanung der Produktionsaufträge in Form von Losaufträgen, die Auswertung der Getriebemontagelebensläufe und die Sicht auf Produktionskennzahlen.
Durch die nahezu identische Bedienerführung der PLS-Montageleitsysteme können die Anwender ohne zusätzliche Einweisung in allen drei Montagelinien eingesetzt werden.
ISTEC-PLS-Systeme sind bei der Daimler AG in Gaggenau und Rastatt in verschiedener Ausprägung im Einsatz: vier Montageleitsysteme, ein Auftragsverteilungssystem, zwei Lagerverwaltungssysteme und zwei eKanban-Systeme.
Trotz unterschiedlicher Aufgabenstellung und Funktionalität bilden diese ISTEC-PLS-Systeme eine einheitliche MES-Ebene unterhalb des zentralen SAP-Systems. Dies bewirkt Verbesserungen bzgl. Transparenz, Auswertungen, Rückverfolgbarkeit, Qualitätsdaten, Soll-Ist-Verfolgung sowie eine Erhöhung des Durchsatzes. Gleichzeitig reduzieren sich die System- und Wartungskosten sowie der Schulungsaufwand für die Systembetreuer.
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