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Mittwoch, 14. März 2012 von 10:00 – 11:00 Uhr, Forum II – Halle 5
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Wehking, Leiter Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart
Logistische Anlagen der Praxis wie bspw. Distributionszentren oder Anlagen der Produktionslogistik zeichnen sich dadurch aus, dass es große, umfangreiche und komplexe Systeme mit einer großen Anzahl von verschiedenen intralogistischen Maschinen, also Anlagen der Förder-, Lager- und Handhabungstechnik sind. Solche Maschinen sind bspw. automatische Hochregallager, automatische Kleinteilelager, fahrerlose Transportsysteme, diverse Stetigförderer (wie Rollen und Kettenförderer) sowie Handhabungs- und Verpackungsmaschinen.
Distributions- und Produktionslogistiksysteme sind weltweit heute zentral gesteuerte Systeme, deren Maschinen und Einrichtungen relativ groß, teuer und unflexibel sind. Diese zentralen Systeme reagieren auf Schwankungen des Bedarfs, also z.B. der Durchsatzleistung oder Veränderungen des Artikelspektrums etc. unflexibel oder anders formuliert, die Wandlungsfähigkeit der einmal installierten Anlagen ist mit hohen Kosten und nur in relativ geringen Veränderungsbreiten (oder gar nicht) möglich.
Seit einigen Jahren wird daher darüber nachgedacht, die zentrale Führung und Steuerung durch dezentrale Systeme zu ersetzen. Seit kurzer Zeit gibt es darüber hinaus im Bereich der intralogistischen Maschinen und Einrichtungen einen Paradigmenwechsel für Konstruktion und Einsatzbedingung.
Bei den fördertechnischen Maschinen werden heutige Unstetigförderer wie Gabelstapler, Verteilwagen, Elektrohängebahnen durch neuartige Kleinfahrzeuge ersetzt werden, die als flexible, selbstorganisierende Transportsysteme aus schwarmfähigen Fahrzeugen für dynamisch konfigurierbare Materialflusssysteme eingesetzt werden.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
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LogiMAT 2012 - Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und InformationsflussThemenspecial | 11.1.2012

