Zunächst einmal geht es ja um die Verständnisfrage. Was ist denn eigentlich Nachhaltigkeit und wie kann die interne Logistik darauf einzahlen? In einem anderen Vergleich war zu lesen, dass oft die direkten Einflüsse einer bestimmten Branche gerade 2-3% Wirkung zeigen können, wobei die indirekten, also die Einflüsse, die durch enstprechende Massnahmen in der Produktion und bei der Prozessoptimierung einen Mehrwert für die Gesamtheit herstellen, dann für die restlichen 97-98% stehen können. Ein Beispiel: Wir haben bereits einige unserer Werke nach ISO 14001 zertifizieren lassen und haben ganz systematisch Kaizen eingeführt. Dies hat bei uns zu erheblichen Verbesserungen im Ablauf geführt, zuletzt aber unsere Kunden und dann deren Geschäftsmodell nachhaltig optimiert. Der Erfolg unserer Bestrebungen funktioniert also wie ein Multiplikator, ist also noch deutlicher bei den Anwendern zu finden, die just-in-time beliefert werden, eine hohe Varianz bei grösster Qualität und dadurch wenig Verschwendung, Wartezeit und überflüssige Wege zu verbuchen haben – alles Dinge, die für uns Nachhaltigkeit bedeuten. Das Thema Outsourcing gehört übrigens auch dazu.