Ich denke, dass sich bei den Lizenzmodellen verschiedene Abrechnungsmodelle herausbilden werden und diese teilweise auch parallel von den Herstellern angeboten werden müssen. Dabei müssen nachfolgende Anforderungen erfüllt werden: Skalierbarkeit: Dem Kunden muss es möglich sein, flexibel zusätzliche Module oder zusätzliche Nutzungsberechtigungen zu erwerben – oder auch zurückzugeben. Modularisierung und Nutzungsabhängigkeit: Entscheidend sind nicht mehr die Möglichkeiten und Funktionalitäten, die die Software überhaupt bietet, sondern nur noch, wie intensiv der Kunde die jeweiligen Einzelfunktionen auch nutzt. Je nach Anwendung kann dies auf Basis der Datenvolumina, Anzahl der Bestellungen/Abrechnungen, Zugriffe oder anderer Faktoren erfasst werden. Hohe Transparenz in der Abrechnung: Um die Kalkulierbarkeit für den Anwender zu erhöhen, werden die Preismodelle klarer werden. Module und Leistungen werden zu Festpreisen oder als Multiplikator für einen Nutzungsparameter (X Euro pro Zugriff, pro GB, pro Nutzer) abgerechnet werden. Wechsel zwischen den Abrechnungsmodellen: Die Kunden und der Einsatz der Software-Anwendungen werden sich wandeln. Ähnlich wie bei den Telefontarifen werden Anwender je nach Entwicklung zwischen verschiedenen Tarifen und Preismodellen wechseln.