Der deutsche Süßwarenhersteller Haribo hat den Beratungsspezialisten Total Logistics mit einer vollständigen Überprüfung seiner Wertschöpfungskette beauftragt, um den Prozess zur Auswahl eines neuen vertraglichen Logistikpartners zu vereinfachen.
Das vor allem für seine Produkte Starmix und Goldbären bekannte Unternehmen hat in enger Zusammenarbeit mit der Supply-Chain-Beratungsfirma den Standort seiner Vertriebszentren in Großbritannien ebenso überprüft wie seine Logistikstrategie, die Lagerung seines Produktsortiments, die Kommissionierung und Verpackung seiner Produkte sowie die Lieferung an Groß- und Einzelhandelsfilialen.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen das Produktionswerk von Haribo GB in Pontefract sowie das 6500 m2 große Vertriebszentrum in Rotherham, wo jedes Jahr mehr als 100.000 Paletten umgeschlagen werden.
Nach der strategischen Überprüfung der Wertschöpfungskette unterstützte Total Logistics Haribo auch bei der Auswahl eines vertraglichen Logistikpartners zur Bereitstellung logistischer Fulfillment-Dienste – von der Abholung im Produktionswerk bis hin zur Lieferung an den Endkunden. Hierzu gehören die Verwaltung eines Lagers mit 12.000 Paletten sowie die Bereitstellung von Lieferungen an gemeinsame Nutzer. Das neue Supply-Chain-Modell wird Anfang 2008 voll funktionsfähig sein.
Haribo, der weltweit größte Hersteller von Fruchtgummi- und Lakritzprodukten, hat seine Supply-Chain-Strategie umgestaltet, um den zusätzlichen Bedarf aufgrund des geplanten Wachstums zu bewältigen.
Per Henerius, Geschäftsführer von Dunhills Haribo, erklärte hierzu: „Wir haben uns schon immer um erstklassige Qualität bei allen unseren Produktionssystemen bemüht. Diese Systeme mussten jedoch mit einer erstklassigen Supply Chain kombiniert werden, damit die Produkte unsere Kunden rechtzeitig und effizient erreichen. Total Logistics hat uns mit Beratung und Analysen unterstützt, die bei der Gestaltung unserer Logistikstrategie von unschätzbarem Wert waren. Der Ansatz der Firma hat zur Entwicklung einer besten Praktik mit kontinuierlicher Flexibilität beigetragen, die uns die Auswahl eines leistungsfähigen Logistikpartners zur Verbesserung des Kundendienstes ermöglicht."
Bob Gill, Projektdirektor von Total Logistics, erklärte: „Immer häufiger werfen Firmen einen deutlich strategischeren Blick auf ihre Wertschöpfungskette, weil sie merken, dass dieser Aspekt enorme Auswirkungen auf ihre Kostenstruktur hat und eine echte Wertsteigerung ermöglicht. Die Entwicklung von effizienten und angemessenen Logistiklösungen ist eine spezialisierte Arbeit, für die fundierte theoretische Kenntnisse der Wertschöpfungskette ebenso erforderlich sind wie ein Verständnis der verfügbaren Technologien und Systeme zur Umsetzung der vereinbarten Strategie. Zu viele Firmen versäumen es, diesen Zusammenhang zu erkennen, und machen kostspielige Fehler, deren Behebung zuweilen Jahre in Anspruch nimmt.“