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Schlussbericht zu dem AiF-Projekt 14852: Effektiver Einsatz Elektronischer Kataloge in der Anlagenplanung

 
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Beschreibung

Die Neu- und Umgestaltung von Produktions- und Logistikanlagen nimmt einen nicht zu unterschätzenden wettbewerbsbeeinflussenden Stellenwert ein. Dabei unterliegt der Beratungs- und Planungsprozess in der Anlagengestaltung einer zunehmenden Verkürzung der Planungszyklen bei einem gleichzeitig ausgeprägten Qualitätsbewusstsein, so dass heute Teams aus Experten der verschiedenen Fachrichtungen über Unternehmensgrenzen hinweg in virtuellen Unternehmen oder Unternehmensnetzwerken effizient zusammenarbeiten müssen. Zudem wird zukünftig - über die Planung und Realisierung hinaus - eine mittel- bis langfristige technische Begleitung im Lebenszyklus einer Anlage gefordert. Gegenwärtig laufen die im Rahmen der Neu- und Umgestaltung von Produktions- und Logistikanlagen durchzuführenden Planungsschritte in kmU oftmals noch sequenziell ab. Da im Planungsprozess zumeist mehrere Iterationsschritte erforderlich sind, birgt die gegenwärtige Situation hohe Optimierungspotenziale.

Scharfe zeitliche Restriktionen, die Komplexität der Planungsaufgaben und die bestehenden technischen und organisatorischen Randbedingungen stellen dabei insbesondere Anforderungen an die Kommunikation zwischen den beteiligten Partnern. Oftmals ist diese jedoch lediglich über Basistechnologien, wie den Austausch von Daten über das Internet mit Hilfe von Email, realisiert. Verschiedene Lösungen für die Kommunikation innerhalb und zwischen Unternehmen, wie z.B. CMS, stehen zwar als Technologie bereit, Projekte zur Einführung scheitern aber immer wieder an der Nichtberücksichtigung unternehmensinterner Prozesse sowie an fehlenden Nutzungsmodellen für einen geeigneten Einsatz der Technologie in der Anwendung. Des Weiteren sind Modellierungsvorgaben nur unzureichend aufeinander abgestimmt, es besteht Dateninkonsistenz mit der Folge einer medienbruchbehafteten Kommunikation.

Für Unternehmen, die mit solch einer Situation konfrontiert sind, wurde ein Gesamtkonzept für den Einsatz Elektronischer Kataloge im Anlagenplanungsprozess entwickelt. Hierzu wurde ausgehend von der Ist-Situation untersucht, inwieweit Elektronische Kataloge einen kollaborativen Planungsprozess unterstützen können und welche Nutzungsszenarien für den Einsatz zielführend sind. Basierend auf den identifizierten Nutzungsszenarien wurden detaillierte Konzepte für die Integration von Elektronischen Katalogen in den unternehmensübergreifenden Planungsprozess entwickelt und eine ITIntegrationsstrategie erarbeitet. Zusätzlich zu den erzielten Ergebnissen wurde ein Vorgehensmodell entwickelt, welches eine reibungslose und nachhaltige Einführung in die Arbeitsprozesse eines Unternehmens aus ablauforganisatorischer Sicht ermöglicht. Mit dem Ziel, die erzielten Ergebnisse kmU zu demonstrieren und die Potenziale des Elektronischen Kataloges in der Anlagenplanung aufzuzeigen, wurde ein Demonstrator konzipiert und entwickelt, der die Funktionalitäten eines Elektronischen Kataloges innerhalb einer kollaborativen Planungsumgebung demonstriert und die Ergebnisse visualisiert. Zudem wurde das Ziel verfolgt, einen Demonstrator zu entwickeln, der eine möglichst branchenneutrale und allgemeine Funktionalitäten umfassende Vorstufe zu einem Prototypen darstellt und entsprechend erweitert werden kann.

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