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Reduzierung von Auslaufrestbeständen

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10.2.2006
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Reduzierung von Auslaufrestbeständen
Abstract / Inhalt:
Aufgrund ständig kürzer werdender Innovationszyklen finden Produkt- und Baugruppenausläufe deutlich häufiger statt als bisher. Dies stellt produzierende Unternehmen der Stückgüterindustrie oft vor das Problem, anstehende Ausläufe sowohl aus produktions- als auch aus beschaffungslogistischer Sicht zu terminieren.
Die vorgestellte Methode zur kostenoptimalen Terminierung von Ausläufe wurde im Rahmen des AIF/BVL Forschungsprojekts "Reduzierung von Auslaufrestbeständen" erarbeitet.

Das Forschungsvorhaben "Entwicklung einer aufwandsarm anzuwendenden Methode zur Reduktion von Restbeständen" wurde abgeschlossen. Für die interessierte Öffentlichkeit in der Bundesrepublik Deutschland ist der Schlussbericht auf der Internetseite www.auslaufplanung.de als Anforderungs-Download verfügbar.
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Reduzierung von Auslaufrestbeständen
 
Herausgebende Organisationen (1)
Reduzierung von Auslaufrestbeständen
Organisation
Das IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover ist in Forschung, Entwicklung, Planung und Beratung auf dem Gebiet der industriellen Produktion tätig. Zum Zwecke der anwendungsnahen Forschung ging das IPH 1988 mit Unterstützung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums aus der Leibniz [...]
 
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Reduzierung von Auslaufrestbeständen
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Reduzierung von Auslaufrestbeständen
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    Reduzierung von
  Auslaufrestbeständen

    Dipl.-Wi.-Ing. Patrick Holtsch
Dipl.-Ing. Dipl. Kfm. Jan H. Klußmann


       Hannover, 10. Februar 2006
Inhaltsverzeichnis


    ■ Ausgangssituation

    ■ Zielsetzung

    ■ Methodischer Lösungsansatz zur Reduzierung
      der Auslaufrestbestände

    ■ Softwaretechnischer Demonstrator

    ■ Steuerung des geplanten Auslaufs

    ■ Zusammenfassung




                                                                                                          Auslaufplanung, 02.02.06
2                                 IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH
Ausgangssituation


    ■ Kürzer werdende Innovationszyklen verursachen häufige Produkt-,
       Baugruppen- und Einzelteilausläufe.
    ■ Verbleib von signifikanten Restbeständen, da in der Praxis wenig
       systematische Auslaufplanung.
    ■ Auftreten von Fehlteilsituationen in der Auslaufphase und im
       Ersatzteilgeschäft.

            Hohes Potenzial zur Kosteneinsparung und Verbesserung der
            Prozesssicherheit

    ■ Hohe Komplexität der Auslaufplanung begründet durch:
        -   zu berücksichtigende produktions- und beschaffungslogistische Aspekte,
        -   mehrstufige Stücklistenstrukturen,
        -   Mehrfachverwendung der Baugruppen und Einzelteile,
        -   unterschiedliche Wertigkeit von ggf. später nicht mehr verwendbaren
            Teilen.




                                                                                                                 Auslaufplanung, 02.02.06
    ■ Keine wissenschaftliche Betrachtung vorhanden.


3                                        IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH
Zielsetzung

    ■ Entwicklung eines modellbasierten Hilfsmittels zur:

        - Reduzierung der restbestandsinduzierten Kosten,
        - Gewährleistung der logistischen Prozesssicherheit und Risiko-
          abschätzung im Rahmen von Produkt-, Baugruppen- und
          Einzelteilausläufen,
        - Identifikation und Festlegung von aus logistischer Sicht geeigneten
          Auslaufterminen.


    ■ Hohe Integrationsfähigkeit in bestehende Abläufe:


        - Grundlage zur Implementierung eines Geschäftsprozesses zur
          Auslaufplanung,
        - Unterstützung bei der Identifikation von nachzuführenden




                                                                                                                 Auslaufplanung, 02.02.06
          PPS-Parametern,
        - Systemneutrale Anbindung an die bestehende
          Informationstechnologie.
4                                        IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH
Methodischer Lösungsansatz (1/6)


    ■ Die Planung des Auslaufs erfolgt in sechs Schritten

                                             1                                                     2
        Vorgabe eines Zeitfensters für                Ermittlung betroffener
        den Auslauf eines Produktes                   Komponenten
                                                                                                          Ermittlung der zu erwartenden
                                                                                                          Restbestände                                   3
                                                                                                                    Produkt                  Baugruppe
                                                                                                            M                        M
       M                                                                                                                                 M
                                                                                                                         tAus                      tAus
                                                                                                                                                     tAus
                                                                                                                   Einzelteil
                                                                                                            M      t
                         Zeitfenster                                                                            M 0t0
                                                                                                                 M
                                                                                                                         tAus
                                                                                                                           tAus
                                         t                                                                                    tAus




        Ermittlung resultierender
        Restbestandskosten                   4        Gegenüberstellung entschei-
                                                      dungsrelevanter Kriterien                    5      Wahl des Auslaufzeitpunktes                    6
                                                             KRB
        KRB
                                                             K*
                                                                   Δ Ka                    Δ Kb
                                                                               ?
        KRB*                                                              ta     t*   tb    tAus




                                                                                                                                                             Auslaufplanung, 02.02.06
                                                    KSonst                                         c
                                                                                 Nutzen b
                                                                                                   a
                           t*                tAus                         tAus                     tAus




5                                                                  IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH
Methodischer Lösungsansatz (2/6)


                                               ■ Bestimmung aller im Rahmen eines Auslaufs
 Vorgabe eines Zeitfensters für
 den Auslauf eines Produktes             1        zu erwartenden Restbeständen an Baugruppen
                                                  und Einzelteilen in Abhängigkeit vom
Menge




                                                  möglichen Produktauslauftermin (tAus)
                                               ■ Festlegung des Servicegrads für das
                     Zeitfenster
                                                  Ersatzteilgeschäft und der daraus
                                                  resultierenden Bestände
                                        Zeit




                                                  Identifikation der vom Produktauslauf
                                         2
 Ermittlung betroffener
 Komponenten
                                                  betroffenen Baugruppen und Einzelteile
                                                  entlang der Stücklistenstruktur.
                   Produkt
                                                  Überprüfung, inwieweit die vom Auslauf
            BG 1              BG 2                betroffenen Baugruppen und Einzelteilen in




                                                                                                                              Auslaufplanung, 02.02.06
                                                  anderen, nicht betroffenen Produkten
         E1 E2     E3        E1    E2
                                                  Verwendung finden (mit Hilfe des
        BG=Baugruppe – E=Einzelteil               Auslaufkoeffizienten).

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