Mit einer Mechanisierung lassen sich Prozesse in der Logistik effizienter abwickeln. Das steht außer Frage. Allerdings erfordert Mechanisierung auch eine Investition. Teilweise sind hier hohe Summen erforderlich. Und: Oftmals kann Mechanisierung dazu führen, dass Prozesse und Unternehmen Flexibili-tät verlieren.
Effizientere Prozesse lassen sich auch durch andere Maßnahmen erzielen, z. B. gute Organisation oder ganzheitliche, durchgängige Konzepte. Auch moderne Software, z. B. in Form von speziellen logisti-schen Modellierungs- und Optimierungsverfahren, kann einen wesentlichen Beitrag zu einer Effizienz-steigerung leisten.
Erfolgreiche Unternehmen lassen sich bei der Wahl der richtigen Methode alleine von rationalen be-triebswirtschaftlichen Kriterien leiten, z. B. wie viel Kapital muss eingesetzt werden um welches Ergeb-nis zu erzielen und wie hoch sind dann hinterher unter einer Gesamtbetrachtung die Kosten je Pick oder abgewickeltem Auftrag. Und: werden auch die notwendigen Randbedingungen, z. B. Lieferfähigkeit, Flexibilität oder Qualität eingehalten?
Für eine gute Entscheidung sind somit letztendlich viele Alternativen hinsichtlich ihrer technischen Machbarkeit und ihrem betriebswirtschaftlichen Nutzen zu vergleichen. Gefragt ist also eine schnelle und einfache Modellierung von alternativen Logistiksystemen und deren ökonomische Bewertung.
Bis vor kurzer Zeit waren solche Hilfsmittel nur eingeschränkt verfügbar. Es geht ja hier nicht darum Detailfragen, z. B. nach einem guten Materialfluss mit Hilfe einer Materialflusssimulation zu klären. Die hierfür verfügbaren Modellierungstechniken sind viel zu komplex und aufwändig als dass man damit ganze Logistiksysteme miteinander vergleichen könnte, die zukünftig den Anforderungen der Logistik gerecht werden können.
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