Die Anforderungen des Marktes nach kürzeren Lieferzeiten mit gleichzeitig verbesserter Termintreue sowie die firmenübergreifende Integration von Unternehmen in mehrstufige Lieferketten erfordern eine ständige Verbesserung der Reaktionsfähigkeit in der Produktion.
In der Vergangenheit wurde die Lieferfähigkeit über Bestände ausgeglichen, insbesondere über Produkt- oder Baustufenbestände. Die heutigen Rahmenbedingungen wie z.B. die zunehmende Teilevielfalt, die Schwankungen des Marktbedarfs und die Reduzierung der Innovationszyklen erfordern ein Umdenken in der logistischen Auslegung von Produktionssystemen in Richtung höherer Flexibilität und Reaktionsfähigkeit. Mit diesen Forderungen ergeben sich neue bzw. erweiterte Anforderungen an die Funktionalität von Systemen zur Produktionsplanung- und ‑steuerung (PPS).
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