Liebe Leserinnen und liebe Leser,
im Rahmen logistics.de fördern wir den Austausch und die Kooperation
zwischen Kompetenzträgern aus Unternehmen, Wissenschaft und
Hochschulen. Dabei achten wir auch sehr auf die Qualität unserer Community,
um seriöse und hochwertige Dialoge und Kontakte sicherzustellen.
Kooperieren setzt Einschätzbarkeit und Kennen voraus. Dieses Interview soll
dazu beitragen, mögliche Berührungspunkte für Dialog, Kooperation und
Zusammenarbeit zu identifizieren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
NetSkill-Team
E-Interview mit Rainer Bunn von der
StreamServe GmbH
Name: Rainer Bunn
Funktion/Bereich: Key Account Manager Logistik
Organisation: StreamServe GmbH
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
im Rahmen logistics.de fördern wir den Austausch und die Kooperation
zwischen Kompete nzträgern aus Unternehmen, Wissenschaft und
Hochschulen. Dabei achten wir auch sehr auf die Qualität unserer Community,
um seriöse und hochwertige Dialoge und Kontakte sicherzustellen.
Kooperieren setzt Einschätzbarkeit und Kennen voraus. Dieses Interview soll
dazu beitragen, mögliche Berührungspunkte für Dialog, Kooperation und
Zusammenarbeit zu identifizieren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
NetSkill-Team
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Sehr geehrter Herr Bunn,
Frageblock 1 (Allgemein / Einblick)
Frage 1:
Warum benötigen Logistik-Unternehmen Output Management?
Antwort:
Wie in anderen Geschäftsbereichen auch werden die Prozesse in der
Logistik von Papier, Dokumenten und Daten begleitet. Zum Beispiel
generiert die Luft- und Seefracht durchschnittlich 30 bis 40
Dokumente je Sendung wie Lieferschein, Sammelbrief, Luftfrachtbrief
(Air Waybill) oder Schiffsfrachtbrief (Bill of Lading). Bei einem Großlogistiker
kommen hier durchschnittlich Millionen von Dokumenten im Jahr zusammen.
Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Bereich unter einer besonderen
Effizienzbetrachtung steht. Output-Management der neuen Generation setzt
genau dort an, um den Dokumenten-Output zu optimieren. Insgesamt nutzen
weltweit mehr als 5.000 Unternehmen StreamServe, dazu gehören namhafte
Kunden wie DB Schenker, DHL, Gebr. Weiss in Österreich, Setz Gütertransport
AG oder Yellowworld.
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Frageblock 2 (Nutzen/Chancen)
Frage 2:
Wie kann der Kunde mit der StreamServe Lösung seine Prozesse
automatisieren bzw. optimieren?
Antwort:
Typisch für globale Logistikunternehmen ist eine über Jahre
gewachsene Infrastruktur, die die lokalen Anforderungen in ihrer
Vielfalt berücksichtigt. Dem entgegen steht das Bestreben nach
Standardisierung, Flexibilität, schneller Änderung der Dokumente
sowie kurzer und höherer Effizienz. Durch ein Rollenprinzip in der
Dokumentenentwicklung und –pflege sowie die einfache Handhabung der
Output-Management-Lösung stellt StreamServe seinen Kunden in einem
vorgegebenen Rahmen Standards zur Verfügung, mit denen sie Dokumente
individuell erste llen und ausgeben können. Damit sparen sie Zeit und Geld.
Frage 3:
Können Sie ein konkretes Kundenprojekt skizzieren?
Antwort:
Nehmen wir den Logistiker Gebrüder Weiss als Beispiel. Das
Unternehmen ist Österreichs größtes Transport- und
Logistikunternehmen. Mit Hilfe von StreamServe vereinheitlichte der
Logistiker seine unterschiedlichen Dokumente in einem Format.
Heute erstellt und bearbeitet Gebrüder Weiss seine Lieferscheine, Labels und
andere Dokumente ohne viel Programmieraufwand und gibt sie über
verschiedene Kanäle wie E-Mail oder SMS wieder aus. Fachabteilungen haben
die Möglichkeit, zusätzliche Informationen oder Kundenlogos ohne Einbindung
der IT-Abteilung selbstständig in das entsprechende Dokument einzupflegen.
Das Transport- und Logistikunternehmen verbesserte darüber hinaus sein
Output-Management bei der Luft- und Seefracht. Lieferscheine in
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unterschiedlichen Sprachen und Schriftzeichen wie Japanisch, Chinesisch oder
Kyrillisch zu erstellen, stellt für Gebrüder Weiss kein Problem mehr dar.
Frage 4:
Wie kann die Kundenzufriedenheit erhöht werden? Welche Rolle spielen
Personalisierung und Multikanal Ausgaben wie SMS, E-Mail, Fax etc. bei
Logistikern? Wie können sie Up- und Cross-Selling Potenziale ausschöpfen?
Antwort:
Unternehmen investieren viel Geld in den Aufbau und die Pflege ihres
Firmen- und Markenimages. Selbstverständlich müssen Lieferpapiere
dem entsprechen. Sobald ein Versender die Ware beispielsweise an
den Kontrakt-Logistiker übergibt, ist dieser für die Außendarstellung
zuständig. Das heißt, er ist verantwortlich, dass er beispielsweise den
Lieferschein im Corporate Design (Logo, Farbe, Schrift) des Kunden versendet.
Die Herausforderung besteht nun darin, dass die Kontrakt-Logistiker in der
Regel mehrere Kunden haben und somit tausende von Dokumenten zu pflegen
und über verschiedene Kanäle auszugeben haben. Mit StreamServe können
sie beliebig viele Varianten eines Lieferscheins erzeugen, dynamisch ändern, in
unterschiedlichen Layouts produzieren und über verschiedene Ausgabekanäle
versenden. Somit kann der Logistiker schnell und flexibel auf Kundenwünsche
reagieren.
Leicht umzusetzen und sehr wirkungsvoll sind auch personalisierte
Zusatzinformationen in oder mit Versanddokumenten, die an die Endkunden
gehen. Das können Garantie- oder Reklamationsinformationen sein, die mit
Barcodes versehen sind. Die Barcodes enthalten alle wichtigen Informationen
über Art der Ware, Kundennummer, Garantiezeit etc. Durch die zusätzlichen
Informationen hat der Versender die Möglichkeit Up- und Cross-Selling
Potenziale zu nutzen. Ein Beispiel für Upselling ist, bei der Lieferung eines
Handys Zusatzinformationen zu Handytaschen, Klingeltönen oder ähnliches
mitzuliefern.
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Frageblock 3 (Herausforderung)
Frage 5:
Vor welche Herausforderungen stellt die Globalisierung viele Logistiker? Vor-
und Nachteile (Mehrsprachigkeit, Unicode etc.)
Antwort:
Weltweit gibt es unterschiedliche Formate oder Schriftzeichen die
gleichzeitig die Vielfalt der Dokumente erhöhen. Aber auch jede lokale
Niederlassung hat bewährte Prozesse standardisiert, die in anderen
Ländern wiederum anders sind. Vielfalt läuft gegen Standardisierung
und Skalierung. Doch trotz standardisierter Prozesse bietet StreamServe
Freiraum für Individualität. StreamServe schließt die Schere, indem die Lösung
sämtliche Formate, Protokolle, Unicode, Standard-Konnektoren und
Multikanalfähigkeit unterstützt.
Frage 6:
Warum ist die Luftfracht ein zeitkritisches Geschäft? Welche Bedeutung spielt
hier Output-Management?
Antwort:
Eine Luftfrachtsendung muss den Bestimmungen des Abgangs- und
des Ankunftslandes entsprechen. Ohne die notwendigen
Begleitdokumente geht die Ware nicht an Bord. Gerade in Zeiten von
In-Time Prozessen und Lieferungen müssen somit alle Dokumente
zeitgenau vorliegen. Verspätet sich die Sendung, sind erhöhte Kosten und die
Unzufriedenheit des Kunden die Folge. StreamServe erstellt, sortiert und
bündelt die Dokumente, um somit Fehlerquellen durch manuelle Schritte zu
minimieren und Zeit einzusparen. StreamServe überwacht und kontrolliert den
gesamten Dokumentenprozess. Sollte ein Fehler auftreten, können Logistiker
schnell reagieren.
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Frage 7:
Welche Rolle spielen rechtliche Vorschriften bei Lieferscheinen etc.? Wo sind
hier die Herausforderungen? Wie können Unternehmen mit StreamServe die
Einhaltung von Compliance Richtlinien verbessern?
Antwort:
Rechtliche länderspezifische Vorschriften erzeugen Vielfalt und die
Notwendigkeit einer fristgerechten Umsetzung gerade im globalen
Geschäft. Das schließt die geforderten Inhalte aber auch die
dokumentengerechte Archivierung mit allen Informationen zur
Recherche ein. StreamServe bietet hierzu Standard-Konnektoren zu allen
Standardarchivsystemen.
Frage 8:
In der Warehouse-Logistik finden viele Prozesse durch manuelle Eingriffe z.B.
das Ändern und Sortieren der Lieferscheine statt. Erhält der Lieferant (Fahrer)
die Papiere nicht zur rechten Zeit, kann sich die Verspätung wie ein roter Faden
negativ durch den Auslieferungsprozess ziehen. Wie kann dieser Prozess mit
Hilfe von StreamServe optimiert werden?
Antwort:
Entscheidend ist eine zeitlich und inhaltlich exakte Produktion der
gesamten Lieferdokumente in der für den Fahrer optimierten Folge,
das heißt der Ladung entsprechend. Ein StreamServe Kunde kann
beispielsweise die Zahl der manuellen Arbeitsschritte für die
Sortierung, Sammlung, Bündelung und Zuordnung aller prozessbegleitenden
Dokumente im Lagerhaus von 32 auf 2 reduzieren. Mit Hilfe der Output-
Management-Lösung können sich Logistiker mehr auf ihre Kernaufgaben –
Reduzierung der Fehlerquote und eine Verkürzung der Verlade- und Standzeit
– konzentrieren.
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Frageblock 4 (Technik)
Frage 9:
Welche technischen Voraussetzungen sind bei Logistikern nötig, um
StreamServe einfach ins bestehende System zu integrieren?
Antwort:
Die StreamServe-Plattform lässt sich problemlos auch in heterogenen
IT-Landschaften einsetzen. StreamServe ist einer der wenigen
unabhängigen Anbieter, der nicht an einen Druckerhersteller
angeschlossen ist. Die Lösungen sind hoch performant, bieten eine
End-to-End-Prozesskontrolle und bedienen über 70 Kanäle/Formate. Daher
sind unsere Zielmärkte Unternehmen mit einem Druckvolumen von 300.000 bis
viele Millionen Dokumenten. StreamServe lässt sich problemlos in jedem
Unternehmen integrieren, da unsere Lösung alle gängigen Formate und
Protokolle sowohl auf der Eingabe- als auch auf der Ausgabeseite unterstützt.
Mit unseren Output-Management-Lösungen können Unternehmen Daten und
Informationen aus den unterschiedlichen Systemen wie ERP, CRM oder SCM
in ein Dokument zusammen führen.
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