Aktuell – schnell ‑ flexibel
Mobilität für Produktions- und Logistikdaten
Für prozessnahe Datenauswertungen und Visualisierungen stehen heute zahlreiche Software-Produkte zur Verfügung. Aber nicht alle sind den Anforderungen des Alltages in der Fabrik wirklich gewachsen. Hier stehen nicht mehr klassische Monats- oder Wochenberichte im Vordergrund, sondern aktuelle Trends, die nur wenige Minuten alt sein dürfen. Dazu fordert das Management diese Informationen auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablet-PC. Wie aber kann eine solche universell einsetzbare Auswerte-Lösung erreicht werden, die nicht nur aktuelle Visualisierungen liefert, sondern auch flexible Ad-hoc-Analysen bietet?
Technologie
Egal ob Management-Dashboard oder detaillierter „Drill-down“ für Fertigungsspezialisten mit den Daten von gestern lässt sich auf die Situation von heute nicht reagieren. Eine laufende Aktualisierung mit jeder Meldung von Fertigungsmaschinen und Fördertechnik muss auch bei hohen Datenraten sicher gestellt sein. Und selbstverständlich dürfen auch bei diesen großen Datenmengen die Antwortzeiten nur wenige Sekunden betragen. „Live-Datenanalyse“ unter Verwendung der „In-Memory-Technik“ ist dafür die Antwort. Ein System, bei dem alle Daten im Arbeitsspeicher des Datenbankrechners gehalten werden und das auch die historische Betrachtung umfassender Daten ermöglicht. Damit werden auch bei gleichzeitigen Abfragen über zahlreiche Mobilgeräte oder PC keine langsamen Zugriffe auf externe Speicher erforderlich.
Ergonomie
Gerade beim Einsatz von mobilen Endgeräten wie Blackberry oder iPhone mit relativ kleinen Bildschirmen und Touch-Screen-Eingabe sind klare, einfache Darstellungen ein Muss. Auf der anderen Seite benötigen die gleichen Nutzer dann an Ihrem Arbeitsplatz-PC umfassende Eingabefunktionen, um detaillierte Analysen vorzunehmen. Beides muss mit den gleichen Daten über das gleiche System mit identischer Bedienlogik möglich sein. Dazu kommt die Forderung, selbst schnell neue Auswertungen anzulegen und diese bei Bedarf auch Kollegen zur Verfügung zu stellen - unabhängig davon, welches Endgerät sie benutzen. Um bei der wachsenden Zahl von Auswertemöglichkeiten die Transparenz und einfache Bedienbarkeit für alle Nutzer zu erhalten, sollte das Auswertesystem über eine assoziative Suche verfügen. Damit werden über die Eingabe von Schlagworten oder Suchbegriffen automatische geeignete richtig konfigurierte Auswertemöglichkeiten zur Verfügung gestellt.
Architektur
Derartig weit gehenden Funktionsanforderungen versuchen klassische „Business Intelligence“ (BI) Systeme mit einer stufenweisen Verdichtung der Daten (Aggregation) und dem Aufbau vordefinierter „Info-Cubes“ zu lösen. Ein Vorgehen, das zu langwierigen IT-Projekten und unflexiblen Auswertungen für die Nutzer führt, da ja bei jeder Änderung diese mehrstufigen und zeitversetzt laufenden Schritte neu definiert und neu programmiert werden müssen.
Moderne Systeme dagegen verzichten auf diese Zwischenschritte und sind so für ein agiles Projektvorgehen prädestiniert. Sie sind für die Leistung und das Speichervermögen aktueller Datenbankrechner konzipiert und könne alle Informationen – egal, ob aus einer EXCEL-Tabelle oder einem ERP-System direkt laden und automatisch verknüpfen. Neben einer signifikant höheren Arbeitsgeschwindigkeit wird damit erheblich an Flexibilität gewonnen. Da alle Daten unverdichtet zur Verfügung stehen, lassen sich die Darstellungen durch einfaches „Zusammenklicken“ sowohl für die Anzeige auf Mobilgeräten wie auch für PCs mit großen Bildschirmen optimieren. Die Auswertung erfolgt ja in jedem Fall auf die gleiche Datenbasis; ohne dass zeitlich versetzte Zwischenschritte das Ergebnis verfälschen können.
Know-how
Trotz der technisch überragenden Leistungsfähigkeit einer solchen modernen Live-Datenanalyse darf die sachliche Richtigkeit von Berechnungsformeln, Kennzahlen und Darstellungsformen nicht aus den Augen verloren werden. Nur so lassen sich Daten aus weitgehend unabhängigen Quellen, etwa aus dem SAP-System und Maschinen- und Anlagensteuerungen verschiedener Hersteller, zu nutzerfreundlichen und inhaltlich richtigen Auswertungen verknüpfen. SALT Solutions verfügt dafür über eine umfassende Erfahrung mit Auswerte- und Visualisierungslösungen in Produktion und Logistik. Die langjährige Partnerschaft mit SAP steuert dazu tiefgehende Kenntnisse über die Datenstrukturen des führenden ERP-Systems bei. Die projekterprobte Partnerschaft mit QlikTech, dem Technologieführer in Sachen „Business Intelligence 2.0“, sorgt für Lösungen, die schnell von allen Anwendern im Unternehmen genutzt werden. Eine Live-Datenanayse von SALT Solutions mit der QlikView-Technologie ist daher in wenigen Tagen eingerichtet – auch auf Ihrem iPhone oder Blackberry.
Autor:
Martin Göttler, Projektleiter BI und QlikView der SALT Solutions GmbH
martin.goettler@salt-solutions.de
Im Geschäftsfeld Produktion bietet die SALT Solutions GmbH fertigungsnahe IT-Lösungen auf SAP-Basis. Als Mitglied in der Collaborative Business Initiative der SAP Deutschland für Manufacturing Execution und als Implementierungspartner für SAP ME/MII lösen wir komplexe Aufgaben der Produktion im SAP-Standard und ergänzen diesen, für eine optimale Prozessunterstützung, durch eigene Add-Ons auf der SAP-Plattform.
Zum Leistungsangebot gehören IT-Lösungen für Lean Production, für die Produktionsfeinplanung, MDE/BDE, die Produktionslogistik und das Produktionsberichtswesen. Ein 30-köpfiges, SAP-zertifiziertes Supportteam bietet Systempflege und Weiterentwicklung von SAP- und Fremdsystemen international und rund um die Uhr nach ITIL-Standards.
SALT Solutions begleitet im Bereich der Fertigung Kunden wie Osram, Nölke, Cloos Schweißtechnik, Kärcher, Bosch Rexroth und Bosch Siemens Hausgeräte.
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