Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden die neuen Simulationsverfahren konsequent in einen Demonstrator zur transportlogistischen Ablaufplanung umgesetzt. Mit diesem lassen sich mehrere Planungsszenarien mit verschiedenen Maschinenkombinationen ohne großen Aufwand simulieren, so dass auch während der Ausführungsphase auf unerwartete Änderungen schnell reagiert werden kann. Außerdem wird es durch die Ablaufsimulation möglich, gemeinsame Fahrzeugumläufe für mehrere Ladegeräte zu untersuchen, sowie unterschiedliche Ladegeräte oder Fahrzeuge in einem Umlauf abzubilden. Das bedeutet, dass z. B. beim Ausfall eines nicht ersetzbaren Fahrzeugs auch eine Lösung mit verschiedenartigen Fahrzeugen durchgespielt werden kann.
Um die Akzeptanz eines solchen Simulationssystems zu steigern und Tests unter realen Bedingungen zu ermöglichen, ist zudem darauf geachtet worden, die Bedie-nung des Demonstrators möglichst einfach zu gestalten. Durch die Schnittstellenbildung zwischen CAD-Tool, Maschinendatenbank und Simulation können Daten einfach wiederverwendet werden, so dass die Planungsarbeit zusätzlich vereinfacht wird.
Abschließend konnte mittels verschiedener Tests die realitätsnahe Arbeitsweise des Demonstrators nachgewiesen werden. Die ersten Simulationsergebnisse deckten sich mit den tatsächlichen Abläufen, so dass von Seiten der Projektpartner Interesse an einer Weiterentwicklung des entstandenen Simulationsverfahrens besteht, um dieses auch in der operativen Planung einsetzen zu können.
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